AFreeze

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AFreeze ist ein österreichisches Medizintechnikunternehmen, dessen Ziel die Verbesserung der Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen ist. Unsere Produkte wurden entwickelt, um die Lebensqualität und Gesundheit von Patienten nachhaltig zu verbessern.

Das wissenschaftliche Konzept der Kryotechnologie zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen wurde ab 2005 in enger Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der UMIT, Hall/Tirol, entwickelt.

Der Einsatz von Kryoenergie (griech. Kryos = Kälte) erlaubt die Erzeugung von distinkten Läsionen (=Vernarbungen) im Herzgewebe, um eine sichere, gut verträgliche Behandlung für den Patienten zu gewährleisten. AFreeze’s Leitprodukt ist das CoolLoop® Kryoablationssystem zur Behandlung von Vorhofflimmern. Der CoolLoop® Ablationskatheter erlaubt durch seine einzigartige Form die sehr einfache, sichere und effektive Behandlung. Er vereinfacht die Katheterablation und verbessert das therapeutische Ergebnis eines solchen Eingriffs.

Das gesamte AFreeze Team arbeitet an dem Ziel, bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Vorhofflimmern zu entwickeln …

Das zugrundeliegende Prinzip der Kryoablation ist der Joule-Thomson Effekt. Es wird ein in flüssiger Phase befindliches Kühlmedium, typischerweise unter hohem Druck, durch eine poröse Verschlusskappe geleitet. Durch die Ausbreitung des Kühlmitels in das dahinter befindliche Vakuum wird eine extreme Kälte erreicht. Dieser Effekt wird beim CoolLoop® Katheter eingesetzt, um lange, zirkuläre Läsionen im Herzatrium zu erzeugen, um so weiteres Vorhofflimmern zu unterbinden.

Bei einer Kryoablation erzeugt man mit niedrigen Temperaturen Reaktionen im Gewebe, die abhängig von der Schwere der durch das Schockgefrieren erzeugten Verletzung von einer Entzündung bis zur Gewebszerstörung reichen können. Diese Gewebszerstörung beruht auf 2 Mechanismen: der direkten Zellschädigung und der vaskulären Stasis.

 

Direkte Zellschädigung

Während der CoolLoop Katheter dem Gewebe rasch Wärme entzieht bilden sich Eiskristalle innerhalb der Zellen. Der dabei entstehende physische Schaden an Zellorganellen und der Plasmamembran führt unmittelbar zum Zelltod.

Dieses rasche Frieren tritt jedoch nur in der Nähe des Katheters, im Zentrum der Ablationszone auf. Je größer der Abstand vom Katheter, desto langsamer ist die Kühlrate. Langsames Frieren führt aber nicht zu intrazellulärer sondern extrazellulärer Eisbildung und diese wiederum zum Ansteigen der extrazellulären Osmolarität. Dadurch wird Wasser aus den Zellen gezogen und die Konzentration gelöster Stoffe in den Zellen steigt, sodass zelleigene Proteine geschädigt und Zellmembranen destabilisiert werden.

Während des Tauens schmilzt Eis im Extrazellularraum und die extrazelluläre Osmolarität fällt. Wasser „drängt“ in die Zellen bis diese anschwellen und platzen. Zusätzlich begünstigt der Einstrom von Wasser  bei Temperaturen zwischen -20° und -25°C das Wachstum und die Fusion von intrazellulären Eiskristallen, ein Phänomen, das als Rekristallisierung bekannt ist. In dicht gepackten Zellverbänden, wie in Geweben, ist die Wirkung großer Eiskristalle auf Zellmembranen destruktiv.

Ein Großteil der Zellen, der sich weiter vom Katheter entfernt, also in der Peripherie der Ablationszone befindet, und nicht sofort/direkt durch intrazelluläres Eis oder osmotischen Stress zerstört wird, durchläuft die Apoptose, den programmierten Zelltod. In ansonsten unversehrten Zellen können Mitochondrien, die während der Ablation geschädigt wurden, im Zytoplasma eine Enzymgruppe namens Caspasen aktivieren, was zur Spaltung verschiedenster Zellproteine führt. Nach etwa 8 bis 12 Stunden nach dem Eingriff fangen Zellen an zu schrumpfen, ihr Genom zerfällt und an den Membranen bilden sich Bläschen.

 

Vaskuläre Stasis

Die Unterversorgung mit Blut des betroffenen Gewebes führt nach dem Auftauen zur vaskulären Stasis. Im Zuge des Frierens schädigen Eiskristalle die Endothelien von Blutgefäßen. Nach dem Tauvorgang migrieren Thrombozyten, neutrophile Granulozyten und Makrophagen durch die neu entstandenen Lücken in den Gefäßwänden und verursachen Ischämie und Koagulationsnekrosen.

Die oben beschriebene Abfolge des Frierens und Tauens wird zum Begriff des „Freeze-Thaw-Zyklus“ zusammengefasst. Um den Effekt auf das Gewebe maximieren werden jeweils zwei Freeze-Thaw-Zyklen hintereinander an derselben Ablationsstelle durchgeführt.

Das zugrundeliegende Prinzip der Kryoablation ist der Joule-Thomson Effekt. Es wird ein in flüssiger Phase befindliches Kühlmedium, typischerweise unter hohem Druck, durch eine poröse Verschlusskappe geleitet. Durch die Ausbreitung des Kühlmitels in das dahinter befindliche Vakuum wird eine extreme Kälte erreicht. Dieser Effekt wird beim CoolLoop® Katheter eingesetzt, um lange, zirkuläre Läsionen im Herzatrium zu erzeugen, um so weiteres Vorhofflimmern zu unterbinden.

Das CoolLoop® Kryoablationssystem adressiert einen signifikanten Weltmarkt: Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, mehr als 14 Millionen Menschen in den Industrienationen sind betroffen. Vorhofflimmern tritt bei 1 – 2 % der Bevölkerung auf, und die Prävalenz wird sich aufgrund des zunehmenden Alters der Bevölkerung in den nächsten fünfzig Jahren verdoppeln. Zudem nimmt die Häufigkeit von Vorhofflimmern mit dem Alter zu: 0.5 % der Menschen zwischen 40 - 50 Jahren, aber 5 – 15 % der Menschen über 80 Jahre leiden an Vorhofflimmern. Das lebenslange Risiko, Vorhofflimmern zu entwickeln, beträgt für Personen über 40 Jahre rund 25 %.

Vorhofflimmern ist assoziiert mit erhöhter Sterblichkeit, erhöhtem Schlaganfallsrisiko, Herzversagen und Hospitalisierung. Die Sterblichkeitsrate wird durch Vorhofflimmern verdoppelt, unabhängig von anderen Indikatoren für Mortalität. Schlaganfälle sind oft schwerwiegend und resultieren in langanhaltender Beeinträchtigung oder Tod. Ca. jeder fünfte Schlaganfall wird durch Vorhofflimmern verursacht. Patienten mit Vorhofflimmern haben eine deutliche reduzierte Lebensqualität. Hospitalisierungen aufgrund von Vorhofflimmern sind für rund ein Drittel aller Einweisungen aufgrund von Herzrhythmusstörungen verantwortlich, und stellen daher eine enorme Belastung des Gesundheitssystems dar.

Aktuelle Therapien zur Behandlung des Vorhofflimmerns fokussieren auf die Aufrechterhaltung des Sinusrhythmus durch die Gabe von Medikamenten. Diese beseitigen jedoch nicht die zugrundeliegende Störung, sondern wirken symptomatisch. Zudem ist der therapeutische Effekt, insbesondere in der Langzeitwirkung, limitiert und es gibt Nebenwirkungen. Im letzten Jahrzehnt hat die Katheterablation von Vorhofflimmern daher zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich um eine minimal invasive Behandlung. AFreeze stellt nun eine sichere, effektive und einfache Methode zur Katheterablation zur Verfügung, um Patienten, Ärzten und Krankenhäusern eine sinnvolle Behandlungsalternative zu bieten.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seiten ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärztinnen und Ärzte dar.

Jeder Patient, bei dem sich Vorhofflimmern zum ersten Mal manifestiert, wird ungeachtet der Dauer der Arrhythmie und der Präsenz bzw. Schwere der Folgesymptome als Patient …

Die Behandlung eines raschen und unregelmäßigen Herzrhythmus (Tachyarrhythmie) mittels Katheter, die sogenannte Katheterablation, ist für viele Formen von …

AFreeze ist ein österreichisches Medizintechnikunternehmen, dessen Ziel die Verbesserung der Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen ist. Unsere Produkte wurden entwickelt, um die Lebensqualität und Gesundheit von Patienten ...

Der CoolLoop® Kryoablationskatheter ist ein sogenannter „single shot“ Katheter. Er erlaubt dem behandelnden Arzt, endokardiale Ablation in einfacher Art durchzuführen …

AFreeze entwickelt neue Produkte zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, basierend auf Kryotechnologie. Das Leitprodukt, das CoolLoop® Kryoablationssystem, verbessert die Behandlung von Vorhofflimmern. Es besteht aus einer Konsole zur Steuerung der Behandlung, einem proprietären Katheter sowie einer steuerbaren Schleuse. Im Rahmen einer first in man Studie wurden erstmals an zwei Zentren in Österreich erfolgreich Patienten mit dem System behandelt. Die regulatorische Zulassung für die Vermarktung befindet sich nun in Vorbereitung.

Hinweis: Das AFreeze CoolLoop® Kryoablationssystem wurde erstmals im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie eingesetzt. Das System benötigt ein CE Zeichen und ist derzeit nicht am Markt erhältlich.

Der CoolLoop® Kryoablationskatheter ist ein sogenannter „single shot“ Katheter. Er erlaubt dem behandelnden Arzt, endokardiale Ablation in einfacher Art durchzuführen …

Das zugrundeliegende Prinzip der Kryoablation ist der Joule-Thomson Effekt. Es wird ein in flüssiger Phase befindliches Kühlmedium, typischerweise unter hohem Druck, durch eine poröse Verschlusskappe geleitet. Durch die Ausbreitung des Kühlmittels in das dahinter befindliche Vakuum wird eine extreme Kälte erreicht. Dieser Effekt wird beim CoolLoop® Katheter eingesetzt, um lange, zirkuläre Läsionen im Herzatrium zu erzeugen und so weiteres Vorhofflimmern zu unterbinden.

Bei einer Kryoablation erzeugt man mit niedrigen Temperaturen Reaktionen im Gewebe, die abhängig von der Schwere der durch das Schockgefrieren erzeugten Verletzung von einer Entzündung bis zur Gewebszerstörung reichen können. Diese Gewebszerstörung beruht auf zwei Mechanismen: der direkten Zellschädigung und der vaskulären Stasis.

Während der CoolLoop® Katheter dem Gewebe rasch Wärme entzieht, bilden sich Eiskristalle innerhalb der Zellen …