AFreeze

Technologie

Das zugrundeliegende Prinzip der Kryoablation ist der Joule-Thomson Effekt. Es wird ein in flüssiger Phase befindliches Kühlmedium, typischerweise unter hohem Druck, durch eine poröse Verschlusskappe geleitet. Durch die Ausbreitung des Kühlmittels in das dahinter befindliche Vakuum wird eine extreme Kälte erreicht. Dieser Effekt wird beim CoolLoop® Katheter eingesetzt, um lange, zirkuläre Läsionen im Herzatrium zu erzeugen und so weiteres Vorhofflimmern zu unterbinden.

Bei einer Kryoablation erzeugt man mit niedrigen Temperaturen Reaktionen im Gewebe, die abhängig von der Schwere der durch das Schockgefrieren erzeugten Verletzung von einer Entzündung bis zur Gewebszerstörung reichen können. Diese Gewebszerstörung beruht auf zwei Mechanismen: der direkten Zellschädigung und der vaskulären Stasis.

Während der CoolLoop® Katheter dem Gewebe rasch Wärme entzieht, bilden sich Eiskristalle innerhalb der Zellen …